Allein auf der Elbe
von Tommy Lehmann
erzählt von einer Sommerreise auf Deutschlands drittgrößtem Fluss und schlägt einen Bogen von Böhmen bis zur Nordsee.

"Allein auf der Elbe" ist in ausgewählten Buchläden erhältlich, kann aber auch direkt beim Notschriften-Verlag oder in unserem → Shop bestellt werden.

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Neues:


MDR SachsenSpiegel-Extra Beitrag "Buchmesse", üder kleine Verlage in Sachsen. Unter anderem der Notschriften Verlag aus Radebeul, wo "Allein auf der Elbe" herausgegegben wird...



Portrait über der Flusswanderer Tommy Lehmann, zu Besuch in Cuxhafen.


Mastbruch vor Duhnen
Nordseeabenteuer "Helgoland"
Eigentlich wollte ich zu Pfingsten nach Helgoland paddeln.
"Das bin ich der Elbe schuldig", dachte ich.
Für mich gehört Helgoland eben noch zur Elbe. Das hören die Helgoländer zwar gar nicht gern, ich weiß. Aber welche Wasser umspülen denn ihre Insel? Es sind die gemeinsamen Flusswasser der Weser und der Elbe - also bitte.
Kaum habe ich mich mit Elbling (mein treues Faltboot) eine schlaffe Seemeile vom Festland entfernt, knirscht es heftig im Gebälk und das gesamte stehende Gut kommt mir entgegen. Was soll denn das bedeuten? Wir haben noch nicht einmal Neuwerk erreicht, da liegt schon das komplette Rigg ermordet vor mir auf der Spritzdecke.



Waren das etwa wieder die Elbegötter? Sollte das jetzt eine Warnung sein?
"Bleib hier, die Nordsee ist nicht dein Revier. Da draußen können wir dich nicht mehr beschützen."
Für eine Segelyacht ist ein Mastbruch eine mittelschwere Katastrophe. Das Schiff geht davon zwar noch nicht gleich unter, aber der Hauptantrieb ist zerstört. Die meisten Skipper benötigen in dieser Situation fremde Hilfe. Nun ist mein Faltboot keine Segelyacht. Ich könnte den Mast bergen und weiterpaddeln. Aber das Zeichen der Götter gibt mir zu denken. Was tun?

Auf meiner langen Reise, tausend Kilometer von der Quelle bis zur Mündung, habe ich mich immer "beschützt" gefühlt. Gut, ich bin beklaut worden, hätte beinahe mein Boot verloren und drohte mit Mann und Maus im Schlick zu versinken. Aber das war doch alles nur Spaß, Neckereien, nicht wirklich gefährlich. Die Elbe war die "Barfußrute". Entspanntes Reisen. Jetzt aber heißt das Wasser unter uns Außenelbe und etwas später dann Nordsee. Auf einem Meer zu paddeln ist eben etwas anderes. Wenn ich auf dem Fluß kentere, schwimme ich an Land und gut. Hier draußen geht das nicht so einfach. Zwar habe ich eine Schwimmweste um und es sind etliche Schiffe in der Nähe. Auch sonst bin ich gut ausgerüstet, mit GPS und UKW-Handfunke. Trotzdem: Nordsee ist Mordsee! Einen gesunden Respekt habe ich schon vor dem Meer.

Gestern Abend begann alles noch verheißungsvoll.
Der Wetterbericht von Delta Papa 07: "Deutsche Bucht, Südost um 4 Beaufort, später auf West drehend. Sonst gute Sicht."
Ideales Wetter also, um nach Helgoland zu paddeln, dachte ich. Danke, Delta Papa 07, auf den Seefunk ist Verlass! Punkt acht Uhr sitze ich im Boot und drehe noch eine Ehrenrunde im Hafen der Cuxhavener Seglervereinigung. Die Segler zeigen aber wenig Intereße für den kleinen Paddler da zwischen ihren Yachten. Sie sind schwer mit sich selbst beschäftigt, denn sie rüsten sich für die nächste Etappe der Hochseeregatta zur 77. Nordseewoche, die gerade stattfindet. Immerhin haben wir das gleiche Ziel: Helgoland.

Die Strömung des abfließenden Elb-Wassers ist hier draußen kaum noch zu spüren. Auf diesen natürlichen Antrieb muß ich also verzichten. Von Aussig bis Geesthacht brachte uns die Strömung rund fünf Kilometer in der Stunde voran, ohne dass ich irgendetwas machen musste. Das war natürlich sehr angenehm. Ab Geesthacht ging es bei Ebbe auch gut vorwärts.
Jetzt aber scheint das Wasser zu stehen wie in Böhmen zwischen den Schleusen. Vielleicht sollte ich versuchen zu segeln. In spätestens vier Stunden müßen wir runter sein vom Watt, sonst fallen wir trocken, Elbling und ich. Der Wind dreht aber schneller auf West als angekündigt. Jetzt kommt er schon schräg von vorn und mit ihm eine bremsende Welle von etwa einem Meter. Sobald ich aufhöre zu paddeln, stoppen uns Wind und Welle und treiben das Boot gnadenlos zurück. Also muss ich ordentlich knüppeln, um rechtzeitig übers Watt zu kommen. Vielleicht könnte ich etwas vom Wind abfallen und als Unterstützung das Segel dazunehmen, denke ich und ziehe am Großfall. Da knirscht es vor mir und der Mast bricht wie ein dünnes Streichholz genau an der Stelle, wo die kleine Klampe angeschlagen ist.
Merde!

Blick nach vorn: Neuwerk ist noch weit. Blick zurück: Cuxhaven auch. Ich habe von der Kugelbake aus den kürzesten Weg übers Watt genommen, direkt auf Neuwerk zu. So lange hier noch Wasser steht, ist das kein Problem. Aber in spätestens drei Stunden sollten wir Neuwerk erreicht haben, sonst bleiben wir trocken liegen und werden noch von den Wattwagen überholt. Weiterfahrt erst bei wieder einsetzender Flut! Das kann ein paar Stunden dauern und darauf würde ich wirklich gern verzichten. Jetzt bin ich mir plötzlich nicht mehr ganz sicher, ob ich mein Ziel in der verbleibenden Zeit auch erreiche. Ich treffe eine Entscheidung, die ich sonst nur selten treffe:
Ich kneife und "rudere" zurück.

Erstellt: 2011-07-01 [TL]

"Alte Liebe" und die Kugelbake
Ankunft in Cuxhaven
Der Flusswanderer erreicht mit "Elbling I" nach tausend Kilometern quer durch Böhmen und Deutschland endlich die Elbmündung. "Alte Liebe" und die Kugelbake. Hier endet offiziell die Elbe und die Außenelbe beginnt.
Matthias vom regionalen Fernsehsender "Heimat Live" ist live dabei.



Erstellt: 2011-06-30 [TL]

Der Flusswanderer auf Lesetour
Leipziger Buchmesse 2011

Auch 2011 ist der Flusswanderer wieder auf Lesetour.
Am 18. März trafen sich Leipziger Wassersportler bei "Leipzig liest" im Outdoorladen Tapir.


Wir wünschen allen Freunden und Wassersportlern ein erlebnisreiches Zweitausendelf.
Langsam erwacht auch der Flusswanderer aus seinem Winterschlaf und schmiedet neue Pläne.
Demnächst mehr darüber.
Im Moment wird gerade die 1. Nachauflage des sehr erfolgreich angelaufenen Buches "Allein auf der Elbe" vorbereitet.
Es gibt für 2011 auch schon ein paar neue...

Lesung
Lesetermine

16. August 2011, 19:30 Uhr
Schwabenhaus
Johannisstraße 16, 06844 Dessau-Roßlau

11. November 2011, 20.30 Uhr (eigentlich ein Datum um zu heiraten... ;-)
Büchers Best im Herzen der Dresdner Neustadt
Louisenstraße 37, 01099 Dresden

Ende November 2011 (genauer Termin wird noch bekannt gegeben)
"Buddes Bücher"
Österreicher Straße 23, 01279 Dresden


Leider schon vorbei..:

Do. 9 Juni 2011, 19:30 Uhr
EWE AG
Rohdestrasse 2, Cuxhaven

9. November 2011
Stadtbibliothek Geithain
Leipziger Straße 17, 04643 Geithain

18. März 2011
Tapir - Outdoorladen
Georgiring 4-7, Leipzig,

10. März 2011
Gipfelgrat
Karl-Liebknechtstr. 10, Cottbus

Donnerstag 24. Februar
Kanuklub Meißen
www.kanu-meissen.de

Termine
Erstellt: 2010-04-14 [BL]

der Flusswanderer Tommy Lehmann im MDR Kulturmagazin Artour, ein wunderbarer Beitrag von Rene Römer.



Netty Asmus
Urlaub auf dem Boot! Ferien im Yachthafen!

Ostsee, maritimes Flair und einmalige Sonnenuntergänge.
Die 32-Fuß-Yacht "Netty Asmus" ist Ihre Ferienwohnung. Das Schiff liegt in Heiligenhafen Ortmühle, einem kleinen sympathischen Yachthafen, südlich von Fehmarn.

mehr zur Traumurlaub an der Ostsee

Allein auf der Elbe
Hörbuch
Die Produktion der Hörbuchfassung von "Allein auf der Elbe" hat angefangen. Zusammen mit "Tonmeister" Falk Mallon hat Tommy Lehmann auf der Elbe Atmo-Aufnahmen gemacht.

"Ich habe das Falten und das Paddeln aufgenommen, ebenso die Kommentare der Ureinwohner, wie Enten, Gänse und Krähen... Alles natürlich(e) Proteste!"

Zur Zweit auf der Elbe
  Zur Zweit auf der Elbe...
Erstellt: 2010-03-24 [BL]
Leipziger Buchmesse 2010
Rückblick
Die Buchmesse 2010 ist Geschichte.
Für mich als Autor waren die vier Tage in Leipzig spannend und aufregend. Schön zu erleben, wie die ganze Stadt ihre Buchmesse feiert. Eine tolle Atmosphäre.

lesung

Sonntag 21. März 2010, 16.00 Uhr - Die letzte von sechs Lesungen.
Im Forum "Buch aktuell" in der Messehalle 3. Nach einem zweistündigen Marathon über pro und kontra in der Katholische Kirche kamen endlich die Paddelfreunde zu ihrem Recht.
Lesung
Die nachfolgende Lesung fiel aus. Dadurch gab es genug Zeit über die Elbe zu plaudern.
Schnell hatte sich die Information unter den Wassersportfreunden verbreitet: "Da gibt es ein neues Paddelbuch".
Zur Buchvorstellung und Lesung in der Messehalle war kein Stuhl mehr frei.

Lesung
Nach der Lesung. Autogrammstunde und viel Zeit für interessante Gespräche.
Erstellt: 2010-03-21 [TL]
Lesung
Samstagabend
Vor der Lesung im "Café Eco"
Erstellt: 2010-03-20 [TL]
Lesung
Zwischen Farben und Tapeten
Lesung in der Baumwollspinnerei Plagwitz
Erstellt: 2010-03-20 [TL]
Am Mikrofon
MDR 1 Radio Sachsen
Freitag 11.00 Uhr beim MDR in Leipzig ? Interview mit Heike Leschner von MDR 1 Radio Sachsen (am anderen Ende der Leitung).

Am Mikrofon
  Im Studio...
Erstellt: 2010-03-19 [TL]
Endlich
Wieder auf der Elbe
Der erste Pressetermin
Zur "Begrüßung der Bücher" baue ich in Radebeul am Bootshaus "Planeta" das Boot auf und drehe eine Ehrenrunde auf der Elbe.
Wildgänse rauschen zeternd über uns hinweg. Flussaufwärts ein schneebedeckter Berg am Horizont. Am liebsten wäre ich gleich wieder "gestartet", zur nächsten Abenteuertour.
Aber: Das MDR-Mittagsmagazin ist da, mit Kamera und Redakteurin. Auch die Sächsische Zeitung lässt sich das Ereignis nicht entgehen und schickt einen Fotografen.
Erstellt: 2011-06-30 [TL]
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